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Lions-Club Buer: Der Chef ist eine Frau

Erstmals in seiner 40-jährigen Geschichte gibt eine Präsidentin die Route vor: Uta Blaskowitz

„Einer für alle, alle für einen“: Wer bei diesem Motto an die Musketiere denkt, kennt Uta Blaskowitz aus Buer (noch) nicht. Die Zahnärztin (38) ist die neue Präsidentin des Lions- Clubs Gelsenkirchen-Buer und hat eben dieses Prinzip über ihre Amtszeit gestellt. Seit 2010 Mitglied, wird sie für ein Jahr die inhaltlichen Schwerpunkte der Clubabende festlegen – und die Aktivitäten zum 40. Geburtstag der Lions Buer in diesem Jahr mitprägen.

Für den buerschen Service-Club markiert die Präsidentschaft von Uta Blaskowitz eine Zäsur, ist sie doch die erste Frau in diesem Amt. Ohnehin ist es erst fünf Jahre her, dass er sich weiblichen Mitgliedern geöffnet hat. „Seitdem ist die Atmosphäre der Clubabende eine andere geworden, lockerer und unterhaltsamer“, sagt Bernd J. Kaiser, zuständig für die zahlreichen Aktivitäten der Lions.

Die Bueranerin, die Rechtsanwalt Felix Meyer-Dietrich (36) ablöst, will sich zunächst intensiv mit der Vorbereitung der Jubiläumsfeierlichkeiten befassen – im Juli ist ein Festakt, im November ein Klavierkonzert im Schloss Berge geplant –, bevor sie sich an die Programmgestaltung macht.

Ihre Aufgabe ist es, Referenten für die zweimal monatlich stattfindenden Clubabende auszuwählen, die den Mitgliedern beim Blick über den eigenen Tellerrand helfen sollen. Kurz: Das Ziel von Lions Club International, „aktiv für die bürgerliche, kulturelle, soziale und allgemeine Entwicklung der Gesellschaft einzutreten, beginnt schon bei der Horizonterweiterung der Mitglieder.

(Nicht nur) der neuen Präsidentin ist es aber ebenso wichtig, „der Allgemeinheit zu dienen“, so die Clubsatzung. Durch die (freiwilligen) Spenden der Mitglieder und den persönlichen Einsatz bei Veranstaltungen – etwa Backaktionen beim Dorffest des Oberhausener Friedensdorfes, beim buerschen Weihnachtsmarkt oder durch Schloss-Berge-Konzerte – kamen etwa im Jahr 2012/13 insgesamt 32 650 Euro zusammen, mit denen die Lions soziale und kulturelle Projekte unterstütz(t)en – von Friedensdorf-Flügen über Ferienspaß- Aktionen und Emmaus-Hospiz bis hin zu Schultheatertagen im Consol-Theater.

WAZ vom 10. August 2011

Helfer in der Not

Der Lions Club Gelsenkirchen-Buer spendete allein im letzten Jahr über 40 000 Euro für soziale Projekte

Von Elisabeth Höving

Gelsenkirchen. „Wir sind ein lebendiger Club.“ Dieses Motto gab sich der Lions Club Gelsenkirchen-Buer für seine Aktivitäten im vergangenen Jahr. Und Nomen est Omen. Der Club war 2010 in seinem sozialen Engagement äußerst aktiv und sammelte rund 40 000 Euro vor allem für soziale Zwecke ein.

Eine stolze Summe, die die Ergebnisse der Vorjahre deutlich übertroffen hat. Damit konnten zahlreiche Projekte in der Stadt und der Region unterstützt werden. Die Liste der Aktivitäten ist ebenso lang wie die Liste der Einrichtungen, die von den Löwen gefördert werden.

Club lädt regelmäßig zu Konzerten ein
Regelmäßig lädt der Club zum Beispiel zu hochkarätigen Konzerten auf Schloss Berge ein. Ob „Mezzosopranissimo“ oder „Oh Happy Day“ oder ein ganzer Abend im Zeichen von Edith Piaf: Diese Konzerte sind in der Regel komplett ausverkauft. Und sie sollen auch in Zukunft, verspricht der pensionierte Pädagoge Bernd Kaiser und bei den Lions der Beauftragte für Aktivitäten, fortgesetzt werden.
Die Einnahmen dieser konzertanten Perlen fließen in die Arbeit des Friedensdorfes Oberhausen, das sich um Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten kümmert.
Für bedürftige Gelsenkirchener Familien packte der Verein im letzten Jahr 45 pralle Geschenkpakete und sammelte zusätzliches Geld bei der ersten Hütte auf dem Weihnachtsmarkt.
Zu den Aktionen gehörte auch ein großer Sommerbasar mit einer Ausstellung handwerklicher und künstlerischer Produkte. Der Erlös dieses Tages fließt in die Frauenberatungsstelle und in eine Ferienaktion der Trinitatis-Gemeinde für Kinder berufstätiger Eltern. Auch ein Schülercafé bekommt Unterstützung.
Zu den Projekten, die von der Arbeit der Lions profitieren, gehören auch das Emmaus-Hospiz in Resse und das Consol Theater in Bismarck. Geplant ist auch eine Unterstützung der Weihnachtsfeier im „Weißen Haus“ und in der Trinitatis-Gemeinde.

Präsidentschaft wechselt jährlich
Zu den Projekten, die von der Arbeit der Lions profitieren, gehören auch das Emmaus-Hospiz in Resse und das Consol Theater in Bismarck. Geplant ist auch eine Unterstützung der Weihnachtsfeier im „Weißen Haus“ und in der Trinitatis-Gemeinde.
Die Präsidentschaft des Clubs wechselt jährlich. Bis Ende Juni stand Steuerberater Peter Jahn den Löwen als Präsident vor. Im Juli begann die Amtszeit von Peter Böckmann, einem Goldschmied aus Buer. Der gab seiner Ära den Titel „Wir leben aus unseren Wurzeln“. Das wird auch Thema unterschiedlicher Vorträge sein. Böckmann: „Wir wollen einen Blick werfen auf gemeinsame Fundamente von Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft.“
Die hohe Summe, mit der die Lions soziale Projekte unterstützen können, resultiert nicht zuletzt aus einer Zunahme an Veranstaltungen. Dem Club gehören zurzeit 45 Mitglieder an, darunter inzwischen auch Frauen.

Schloss Berge - Chansons
Am 14. Oktober soll es weitergehen mit der beliebten Konzertreihe auf Schloss Berge. Auf dem Programm stehen werden zeitkritische, humorvolle und bissige Chansons von Georg Kreisler unter dem Titel „Das gibt es nur bei uns in Gelsenkirchen“. Als Sänger wird sich Mark Weigel präsentieren, am Flügel begleitet von Askan Geisler. Den Sprecher gibt Thomas Weber-Schallauer.

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BUER! - Die Buersche Monatszeitung, August 2011

Ein lebendiger Club

Lions Buer spenden 40.000 Euro

Von Karl-Friedrich Augustin

Diese Bilanz kann sich sehen lassen: Etwa 40.000€ nahm der Lions Club Gelsenkirchen-Buer innerhalb eines Jahres  ein, unterstützte damit zahlreiche Organisationen und Einrichtungen und bewies, dass das Jahresmotto "Ein lebendiger Club" zu Recht vom Präsidenten Peter Jahn gewählt worden war.
Das Lions-Jahr endet jeweils mit dem 30. Juni: und damit endete auch die Amtszeit von Peter Jahn, der als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater tätig ist. Sein Nachfolger ist der Goldschmied Ulrich Böckmann, der in der Ophofstraße sein Geschäft hat. Er stellt seine Amtszeit unter das Motto "Wir leben aus unseren Wurzeln".
Unterstützt wurden u.a. der Abenteuerspielplatz in Horst, das Emmaus-Hospiz in Resse, das Consol-Theater in Bismarck sowie Haiti- und Pakistan-Hilfe.
Zuletzt hatte der Club einen großen Sommerbasar in en Räumen und auf dem Hof des Autohauses BMW-AHAG veranstaltet. Die zahlreichen Besucher ließen auch die Kasse klingeln. Über den Erlös können sich die Frauenberatungsstelle und das Mädchenzentrum freuen.; außerdem  unterstützt der Club die Aktion "Ferien ohne Koffer" der evengelischen Trinitatis-Gemeinde in Buer: Kinder berufstätiger Eltern werden während der Sommerferien betreut und können an Tagesfahrten teilnehmen.
Auf große Resonanz sind die Konzerte in Schloss Berge gestoßen, die der Club zugunsten des Friedensdorfes Oberhausen ausrichtet. "Sie werden weitergeführt", berichtet Clubmitglied Bernd Kaiser; der pensionierte Pädagoge war jahrelang für die Benefiz-Konzerte am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium zuständig, die ebenfalls das Friedensdorf unterstützten. Geplant sind zwei neue Veranstaltungen sowie ein Kuchen- und Waffelstand auf dem Weihnachtsmarkt.
Der Lions Club zählt derzeit 45 Mitglieder, darunter fünf Damen. Für die "Überwindung der traditionellen Geschlechtertrennung" war der Club von Distrikt-Governor Bernhard W. Thyen ausgezeichnet worden.